DJK- SC Kirchham

Jahreshauptversammlung am 09.01.2015

Unser Vorsitzender, Walter Bauer, begrüßte zu Beginn der Versammlung 37 Teilnehmer (so viel wie selten), darunter den 1. Bürgermeister, den Vertreter des DJK und den Ortspfarrer Josef Oliparambil.
In seinem Bericht stellte er das Vereinsleben des abgelaufenen Jahres dar und hob dabei besonders die 40-Jahr-Feier im vergangenen Mai hervor. Er bedankte sich für die große Unterstützung, die der Verein von der öffentlichen Hand sowie diverser privater Sponsoren erhalten hat. Auch bedankte er sich besonders bei all den Helfern, die diese Veranstaltung erst möglich gemacht hatten.
Sportlichkeit im fortgeschrittenen Alter und die dazu gehörende Gemütlichkeit war die Botschaft, die der Seniorenbeauftragte, Georg Striebel, in seinem Bericht über den „Dienstag-Nachmittag“ vermittelte. Mit regelmäßig 15 – 20 Teilnehmern, davon meist 10 aus dem eigenen Verein, ist der Dienstag-Nachmittag fester Bestandteil des Vereinslebens.
Der Sportwart, Martin Angerer, zeigte die Ergebnisse der beiden Herrenmannschaften auf. Er machte dabei die angespannte Spielersituation deutlich, die dazu führt, dass wir, so sich nicht weitere Schützen finden, künftig nur mehr mit einer Mannschaft an Wettbewerben teilnehmen können.
In dasselbe Horn blies auch Walter Bauer, als er die unbefriedigende Situation im Jugendbereich darstellte.
Überaus positiv dagegen stellt sich die Situation in der Kassenlage dar. Die Restschuld aus dem zum Hallenbau aufgenommenen Darlehen konnte komplett zurückgezahlt werden. Der Verein steht schuldenfrei da und hat darüber hinaus ein finanzielles Polster zur Verfügung.
Die ausgezeichnete Kassenführung durch Tobias Daffner bescheinigten die Kassenprüfer und beantragten die Entlastung des Kassiers, die einstimmig erfolgte.
Nach mehreren Ehrungen für einen 30-jährige Mitgliedschaft und der Überreichung der Ernennungsurkunde an den Geistlichen Beirat, Pfarrer Josef Oliparambil beendeten die Grußworte des Pfarrers, des Vertreters des DJK und des Bürgermeisters den ersten Teil der Jahreshauptversammlung.

Im zweiten Teil ging es nun darum, über die im Einladungsschreiben aufgeführten Punkte zur Zukunft des Vereins zu diskutieren.

Eine erste Anregung zielte darauf, den inzwischen nicht mehr angenommenen Vereinsabend wieder zu beleben. Der Dienstag sei ungeeignet, man solle den Vereinsabend auf einen anderen Tag verlegen. Dem wurde allgemein zugestimmt. Bei der Befragung der Anwesenden stellte sich als Wunschtermin der Donnerstag heraus.
So soll jetzt, vorläufig ab Februar, der Donnerstag-Abend, wie bisher ab 19.00 Uhr, der neue Vereinsabend sein.

Ein weiterer Vorschlag zur Aktivierung des Vereinslabens war die „Wiedereinführung“ des Brotzeitschießens, das früher mind. monatlich stattfand, im Laufe der Jahre aber immer mehr verschwand. Nun wird eine Neuauflage dieser Veranstaltung versucht.
Der erste Termin ist der 13.02.2015, 19.00 Uhr.
Alle Vereinsmitglieder sind hierzu herzlich eingeladen.

Wie bereits im ersten Teil der Versammlung, so bedankte sich der Vorsitzende nochmals für die gute Mithilfe in der Organisation der 40-Jahr-Feier. Gleichzeitig aber bedauerte er, dass alle sonstigen Veranstaltungen nur geringen Zuspruch von Helfern erfahren. Den Einwand einzelner Mitglieder, dass man ja meist gar nicht wüsste, wo Hilfe benötig würde bzw. wann welche Veranstaltung ansteht beantwortete Georg Striebel mit dem Hinweis darauf, dass es bis vor einem Jahr den „Stockschütz“ gab, der über alle Termin ausführlich informierte und dass auch auf der Internetseite des Vereins alle künftigen Termin aufgeführt sind. Beide Medien seien aber bisher kaum bzw. nicht genutzt worden. So wurde der Stockschütz bereits vor einem Jahr eingestellt. Über die Beendigung des Internetauftrittes wird ernsthaft nachgedacht.

Mehrere Mitglieder wiesen darauf hin, dass man in anderen Vereinen angesprochen und um Mithilfe gebeten wird, warum also nicht auch hier bei uns. Den Vorschlag, Helferlisten am “schwarzen Brett“ auszuhängen wies der Vorsitzende mit der Bemerkung zurück, dass er dies in der Vergangenheit mehrfach getan hatte und fast immer nur sein eigener Name stehen blieb. Hier gilt es eine organisatorische Lösung zu finden die einerseits die Mitglieder über anfallende Termine informiert und gleichzeitig mögliche Helfer anspricht.

Im Falle der fehlenden Schützen im Jugend- und Herrenbereich appellierte der Vorsitzende an alle Mitglieder (nicht nur die anwesenden) sich wieder aktiv einzubringen.

Mit einem Dank an alle Anwesenden beendete Walter Bauer die Jahreshauptversammlung 2015